
Der Bau des prunkvollen Palastes im Barockstil sowie der wunderschönen Gärten begann im Jahre 1670, nach dem Willen vom Graf Vitaliano Borromeo. Die Insel wurde dank dem Palast und dem Park weltberühmt, weil diese Werke ein Spiegel einer blühenden Zeit sind. Im Palast befinden sich wertvolle Kunstwerke: Wandteppiche, Möbel, Bilder. Der Park ist reich an jeder Art von seltenen Pflanzen und Blumen und besteht aus zehn übereinander liegenden Terrassen. Er ist ein Beispiel von “Italienischen Garten”.
Sehenswert sind auf der Insel auch das bewohnte Dorf, die zahlreiche Restauranten, und der typische Markt.
Isola Bella - Öffnungszeiten:
24. März - 21. Oktober: 9,00 - 17,30 (letzter Eingang)
Der Name kommt aus der Tätigkeit der Einwohner. Unter den Borromäischen Inseln hat diese am besten ihre ursprüngliche Atmosphäre behalten. Das Fischerdorf ist unberührt, obwohl sich heute wenige Familien mit der Fischerei beschäftigen. Der Zauber dieser Insel liegt in den Gässchen und charakteristischen Häusern. Auf der Insel sind viele gute Restauranten, wo man geschmacksvolle Fischgerichten kosten kann. Unverlierbar sind die typischen Märkte.
Die Isola Madre ist heutzutage ein echter Garten im Freien. Ihr botanischer Garten liegt auf fünf Niveaus. Hier kann man exotischen Pflanzen und Seltenexemplaren der Flora, zusammen mit Pfauen, Fasanen und Papagaien aller Farben bewundern. Der Borromäische Palast aus dem 18. Jahrhundert ist wegen seiner Museen sehr interessant. Die Isola Madre ist die größte der Borromäischen Inseln, und ist wegen des Blühens der Kamelien, Alpenrosen und Azaleen berühmt. Im Palast sind die Sammlungen von Livreen, Puppen, Porzellanwaren und Beispiele der adeligen Zimmer zu besuchen. Die Ausstellung von Puppentheater des 18. und 19. Jahrhunderts ist besonders außergewöhnlich.
Isola Madre - Öffnungszeiten:
24. März - 21. Oktober: 9,00 - 17,30 (letzter Eingang)
Das Kloster liegt an einer Felswand, steil über dem See und bietet einen sehr bezaubenden Blick auf dem Lago Maggiore. Da ist ein sehr kleiner Binnenseehafen, wo man anlegen kann, der am Anfang des Jahrhunderts die einzige Zufahrt zum Kloster war; heute ist er der effektvollste Weg, um das Kloster zu erreichen. Die Schönheit des Orts begünstigte die Legende des Ursprungs und der Geschichte vom Kloster.
Nach dieser Legende geht der Grundbau des Klosters auf das Jahre 1170 zurück, als der reiche Kaufmann Alberto dei Besozzi sich dank dem Zutun der heiligen Katharina vor Schiffbruch rettete. Als Dankesbezeigung entschied Alberto dei Besozzi, in diesem Ort als Einsiedler zu leben, und ließ er die erste Kapelle bauen.
Einige Jahre später wurde die Pest in dieser Gegend durch die Hilfe von der heiligen Katharina überwunden. Im Laufe des 17. Jahrhunderts hätte die heilige Katharina einen Bergrutsch aufgehalten, der auf das Grabmal von Alberto gefallen wäre.
Jetzt gehört das Kloster der Provinz von Varese, die die Restaurierung der in den Jahren errichteten Gebäude finanziert hat. Diese Gebäude sind die Kapelle Santa Maria Nova, und diejenige San Nicola sowie andere Teile des Klosters.
Durch die Restaurierung wurden sehr schöne Wandteppiche und die Architektonik des Klosters hervorgehoben. Von den Terrassen hat man eine wunderschöne Aussicht, die diesen Bau besonders faszinierend macht. Die dominikanischen Mönchen bewohnen heutzutage das Kloster; sie sammeln und verkaufen Heilpflanzen und Kräuter in ihrem Geschäft.
Der Eintritt zur Besichtigung ist kostenlos.